Die Interviews

Martina

Wie stehst du zum Thema Tod?

Dem Thema Tod habe ich bisher nicht viel Raum gegeben. Vielleicht habe ich es verdrängt. Aber ich spüre, dass es Zeit ist, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, denn der Tod gehört zum Leben dazu.

Hast du Vorstellungen vom Tod? (Person/Figur/Skelett o.ä.)

Ich glaube der Tod ist eine friedliche Energie, die Geborgenheit vermittelt. So wie eine Mutter oder eine große Schwester, die für dich sorgt und dich behütet. Dass diese Energie eine körperliche Gestalt hat, glaube ich nicht.

Hast du Erfahrungen mit dem Tod - wenn ja: Welche? - Hattest du schon mal Todesangst?

Nein.

Was möchtest du noch machen/erleben/verwirklichen bevor du stirbst?

Ich habe keine speziellen Wünsche, die ich vor dem Tod noch verwirklichen möchte.

Was würdest du tun, wenn du erführest, dass du nur noch wenige Wochen zu leben hast?

Ich würde meine Familie ( Mann und zwei Kinder) darauf vorbereiten, damit sie gut mit der Situation zurecht kämen. Dafür würde ich intensive Gespräche mit ihnen führen, unsere Sorgen und Ängste austauschen und versuchen ihnen Mut und Kraft zu geben diese Situation zu bewältigen.

Was bleibt von dir, wenn du stirbst (Immaterielles)? Woran wird man sich erinnern? - Was ist dein "Vermächtnis"? Was möchtest du anderen mit auf den Weg geben?

Ich hoffe, man wird sich daran erinnern, dass ich für Ruhe, Harmonie und Wohlbefinden gesorgt habe.

Was denkst du: Welche Erinnerungen kommen dir im Moment des Sterbens? Woran möchtest du dich in dem Moment am Liebsten erinnern?

Ich denke ich werde mich im Moment des Sterbens an alles erinnern, was emotional war in meinem Leben. So hat man die Möglichkeit über alles Erlebte neu zu reflektieren und das Erlebte von einer höheren Warte aus zu betrachten, anzunehmen und zu heilen.

Wie möchtest du sterben/denkst du übers sterben nach/wie denkst du über deinen eigenen Tod?

Am Liebsten möchte ich nach einem langen, glücklichen, erfüllten Leben sterben. Ich möchte selbst spüren, dass es Zeit ist den Körper zu verlassen, so dass ich in Ruhe Abschied nehmen kann, von allen Menschen, die mir wichtig sind.

Wie möchtest du beerdigt werden? Wie soll deine Trauerfeier zelebriert werden?

Ich hätte gerne, dass meine Asche in einem Gewässer verstreut wird. An meiner Trauerfeier sollten alle mir nahestehenden Menschen teilnehmen können, damit sie sich von mir verabschieden können. Anschließend sollen sie gemeinsam feiern, tanzen und Spaß haben und sich Geschichten erzählen, die sie mit mir erlebt haben.

Hast du Vorstellungen über ein Danach z.B. Reinkarnation? oder von einer anderen Welt/Anderswelt/Unterwelt/Himmel/Hölle o.ä.?

Ich glaube, dass die Seele des Verstorbenen zurückkehrt zur "Quelle allen Seins", zurück in die Einheit. Die Seele kann sich aber auch aus der Quelle wieder lösen, wenn sie bereit ist sich neu zu inkarnieren und weitere Erfahrungen in einem neuen Leben sammeln möchte

Margret

Wie stehst du zum Thema Tod?

Ruhig, offen, als Teil des Lebens

Hast du Vorstellungen vom Tod? (Person/Figur/Skelett o.ä.)

Nein, keine Figur, eher etwas anderes: eher als eine Art Prozess, eine Energie

Hast du Erfahrungen mit dem Tod - wenn ja: Welche? - Hattest du schon mal Todesangst?

Viele. In meinem Umfeld sind viele Verwandte, Nachbarn verstorben, nach langer Krankheit oder auch ganz plötzlich. Mein Vater ist mit Herzinfarkt umgefallen, ganz plötzlich, im Garten, als ich auf Exkursion in der Schweiz war. Ich selbst bin ein überlebender Drilling, im Mutterleib also schon Geschwister verloren. Mein Onkel hat sich umgebracht nach dem Krieg ... um einige Beispiele zu nennen.

Todesangst: Ich hatte als Kind, als Jugendliche ein Erlebnis: Damals gab es diese alten Füllfederhalter, da war irgendein kleines Teil verkehrt herum in der Hülle und ich habe in der Naivität des Kindes versucht, das rauszusaugen, hab dabei das Gefühl der Stärke verloren und das Teil hing mir dann in der Luftröhre und ich hab quasi kurz vorm Tod gestanden. Aber, ich habe in Erinnerung, ich hatte keine Angst, sondern das Bewusstsein, ich krieg keine Luft, ich werde jetzt gleich sterben, aber ich hatte eine große Ruhe, es war keine Angst. Angst hab ich eher in Albträumen, da hab ich Angst, dass meiner Tochter was passiert – jetzt schon lange nicht mehr. Also: eher Angst um jemand andern.

Was möchtest du noch machen/erleben/verwirklichen bevor du stirbst?

Oh, Einiges! Ich bin jetzt in Rente und hab mehr Zeit und erlebe das Reifwerden und das Aufarbeiten von Belastungen aus der Kindheit und da ist Vieles noch zu heilen und zu klären. Das Leben noch mehr zu genießen und was wäre das Leben, wenn es all die Hindernisse und Schicksalsschläge nicht gäbe. Das würde ich gerne noch realisieren. Und ich habe den Wunsch, den Menschen noch ganz viel Liebevolles und Gutes mit auf den Weg zu geben. Also da, wo ich das Talent habe, es anderen ein Stück leichter zu machen, das auch zu tun.

Was würdest du tun, wenn du erführest, dass du nur noch wenige Wochen zu leben hast?

Das ist heftig ... ich würde wahrscheinlich ne Liste machen, wem ich noch was zu sagen hätte, bischen meine Sachen ordnen – so vom Material her – und je nach dem, was für Ursachen für das “nicht-mehr-lange-leben” vorlägen, würde ich Vorsorge treffen für hospiz oder Kreis oder so was, um den eigenen Tod nicht allein zu erleben, und um Schmerzmittel und so was kümmern.

Was bleibt von dir, wenn du stirbst (Immaterielles)? Woran wird man sich erinnern?

Dass ich ne schnucklige, kleine Gärtnerei in der Mülheimer Innenstadt hatte und dass ganz, ganz viele Pflanzen – rote Liste Pflanzen – in die gärten der anderen gekommen sind, mein ökologisches Engagement bishin zu “den anderen belästigen”, das erfahre ich jetzt auch, dass ich dann sage, “bor, was will die von mir? Ich soll jetzt ihre Sachen übernehmen.” Dass ich heute denke: “Vielleicht warst Du so ähnlich!” so, das mit Leidenschaft brennen für irgendwas und etliches, was ich auch praktisch aufgebaut habe. Und ganz vieles, was ich jetzt an meiner Tochter sehe, z.B. dass sie doch meinen “grünen Daumen” hat und die Freude am Singen und die Fähigkeit zu tanzen und so was. Und vielleicht gute Erinnerungen bei anderen Menschen, denen ich vielleicht auch was Gutes getan hab ... bis hin zu “jemand ärgern”

Was ist dein "Vermächtnis"? Was möchtest du anderen mit auf den Weg geben?

Kann ich gar nicht sagen ... ich denke, das ist das, was ich schon lebe: meine Tochter, frauenstärkende Gedanken, Austausch, die Liebe und Achtung vor der Natur – so ganz viel, was mir jetzt schon wichtig ist und was ich versucht habe so zu machen. Meine Oma hat auf dem Totenbett gerufen: “Seid gut zueinander!” Das fällt mir jetzt gerade ein ... und sie hat arg bereut, es nicht gewesen zu sein.

Was denkst du: Welche Erinnerungen kommen dir im Moment des Sterbens? Woran möchtest du dich in dem Moment am liebsten erinnern?

Ich habe oft gehört, gelesen, von Menschen mit Nahtoderfahrungen, dass das Leben rückwärts vor einem abläuft. Das ist mir sehr stimmig, das kann gut sein. Ich habe einmal jemanden bis zum Tode begleitet: meine Schwiegermutter, die bei vollem Bewusstsein war und plötzlich ausgerufen hat: “Vater, Vater ...” - damit hat sie ihren geliebten Mann gemeint, der 12 Jahre früher an einem Schlaganfall gestorben war. Da hab ich sie gefragt, ob sie ihn sähe und ich hatte das Gefühl, er kommt sie abholen, was man von anderen ja auch schon gehört hat. Und: das kann sein, das glaub ich auch, wobei mir bei manchen gar nicht wohl zu Mute wäre, wenn sie mich abholen kämen. (lacht)

Wie möchtest du sterben/denkst du übers Sterben nach/wie denkst du über deinen eigenen Tod?

Ich möchte keine lange, schmerzhafte Krankheit. Ich hoffe doch, dass sich da die Familie meines Vaters sich durchsetzt: mein Vater und auch sein Bruder sind umgefallen an Schlaganfall, nun hab ich den niedrigen Blutdruck meiner Mutter, mir wird das nicht passieren. Ich hoffe auf ein Einschlafen über Nacht – wie so Viele – ich tue alles daran mich fit zu halten und von der Lebensführung und auch geistig, spirituell, Nahrung, Lebensweise, im Rhythmus der Natur zu leben. Ich denke einfach mal, dass die Kräfte nach und nach schwinden. So wie ich von anderen gehört habe und von den Menschen früher, die dann einfach ruhig eingeschlafen sind. Es kann natürlich auch ein heftiger Unfall sein – man weiß es nicht.

Wie möchtest du beerdigt werden? Wie soll deine Trauerfeier zelebriert werden?

Wir sind ja grad an diesem Feld vorbeikommen der nicht ganz anonymen Bestattung: das fänd ich ganz gut. So mit anderen zusammen im Feld liegen, aber nicht als Urne, also nicht verbrannt werden. Aber vielleicht ändert sich diese Einstellung auch noch. Das fänd ich als Ruhestätte schön. Trauerfeier ... ich hab schon mitgekriegt, dass sich meine Tochter schon eifrig notiert, wenn ich sag: dieses Lied fände ich schön. Eine Kommilitonin von ihr studiert Musik an der Folkwangschule, hat ne unheimlich schöne Stimme, ist Sopranistin und ist auch eine fleißige Hilfe in der Gärtnerei, da dachte ich immer: “bor, wenn die Ave Maria singen würde ...” und dann hab ich nochn anderes Lied ... Manchmal krieg ich so mit von ihren Seminaren, da soll man sich seine eigene Rede schreiben – ob ich das tatsächlich will? So zu erleben, dass da mein Leben nochmal aufgerollt wird. Immer wenn ich auf Beerdigungen war und dann vom Pfarrer oder einer/m freien Trauerredner*in habe ich oft vieles von der Person erfahren, Seiten, die ich gar nicht kannte. Vielleicht ist das gut, nochmal gesagt zu werden, das gehörte zu mir, damit ich so ganz vollständig gehen kann. Aber dann müsste ich anfangen zu schreiben, was da alles reingehört. Die Feier soll nicht christlich sein, davon bin ich weg, nicht so mit “vors große Gericht kommen” oder so. Es soll schon eine Gedenkfeier sein – so, das war sie – ich bin ja schon ein musikalischer Mensch: also Kreistanz und Gesang soll schon da sein, aber dann eher so Richtung spirituell auch mit Großer Muttergöttin – so was – mit Achtung so “in den großen Kreislauf eingehen” - aber eher frei, nicht so streng.

Hast du Vorstellungen über ein Danach z.B. Reinkarnation? oder von einer anderen Welt/Anderswelt/Unterwelt/Himmel/Hölle o.ä.?

Man weiß es nicht ... ich habe schon einige Menschen getroffen, die mit einer großen Überzeugung und Glaubwürdigkeit mir berichtet haben, wie sehr sie sich an frühere Leben erinnern, insofern glaube ich an Wiedergeburt. Ich hatte einmal eine Vison – eine ganz klare – dass ich eine verdichtete Energie oder Wolke wahrgenommen habe, gefüllt mit unglaublicher Liebe und Freude und das ist meine Heimat, da gehöre ich eigentlich hin. Das hat bei mir eine unglaubliche Sehnsucht ausgelöst, dass ich gesagt habe: “ Da will ich wieder hin, ich will hier nicht auf Erden sein.” Da komm ich her, das ist meine Heimat, ich glaub, da werde ich hin zurückgehen. Ich wurde aber daran erinnert, was meine Aufgabe hier war und ich dachte: “ OK, ich gehe noch nicht.”

Inge

Wie stehst du zum Thema Tod?

Der Tod ist für mich das Ende von allem, was mir wichtig ist, bzw. was ich mir vorstellen kann. Er macht mir Angst.

Hast du Vorstellungen vom Tod? (Person/Figur/Skelett o.ä.)

Ich könnte ihn mir schon als eine Art von Boten vorstellen, der einen “hinter den Vorhang” führt wie z.B. In der griech. Sage Chairon, der Fährmann.

Hast du Erfahrungen mit dem Tod - wenn ja: Welche? - Hattest du schon mal Todesangst?

Oma und Opa sind ja schon tot und schlimm war es auch als unser Hund starb. Es herrschte viele Monate Trauer in der Familie nach diesen Verlusten. Wir erinnern uns gern an diese Lieben und ich betrachte immer mal wieder alte Photos.

Todesangst: Ja, schon, einmal: im Flugzeug auf einer Urlaubsreise: Da gab es wegen des Wetters heftige Turbulenzen – sicher 1/2 Stunde lang. Das war echt schlimm. Die Maschine sackte immer wieder ab, fiel in Luftlöcher. Viele Passagiere haben geschrieen. Das war echt übel. Da dachte ich schon: “Jetzt hat mein letztes Stündchen geschlagen!” - Herzklopfen, verkrampfte Hände und Bauch und alles. (schüttelt sich)

Was möchtest du noch machen/erleben/verwirklichen bevor du stirbst?

Ich möchte gern meine Familie vergößern – also erleben, dass ich Oma werde und beobachten kann wie die Enkel heranwachsen – das wäre wirklich schön! Und sonst ... mit Delfinen schwimmen – das sind so tolle Tiere! - das wäre etwas ganz Besonderes!

Was würdest du tun, wenn du erführest, dass du nur noch wenige Wochen zu leben hast?

Ich würde mich nochmal mit all meinen geliebten Menschen treffen und ein großes Fest feiern!

Was bleibt von dir, wenn du stirbst (Immaterielles)? Woran wird man sich erinnern? - Was ist dein "Vermächtnis"? Was möchtest du anderen mit auf den Weg geben?

Ich hoffe, es bleiben den Menschen um mich herum viele schöne Erinnerungen an mich, Momente, in denen wir gelacht haben und es einfach gut hatten zusammen.

Ich möchte allen Lieben sagen “Du bist Deines Glückes Schmied!” - Verlasse Situationen, die Dir nicht gut tun, auch wenn du noch nicht weisst, was kommen wird. Vertraue, aber sei nicht naiv! Und: Konserviere keinen Groll, das macht krank! Das habe ich oft an meinem Vater erlebt!

Was denkst du: Welche Erinnerungen kommen dir im Moment des Sterbens? Woran möchtest du dich in dem Moment am liebsten erinnern?

Das Herzklopfen beim Anblick meines Mannes damals, als wir frisch verliebt waren, die Heirat, die Geburten meiner 2 Töchter, (hoffentlich) an die Delfine, Mama und Papa

Wie möchtest du sterben/denkst du übers Sterben nach/wie denkst du über deinen eigenen Tod?

Am liebsten daheim im Bett – wie wahrscheinlich fast alle Menschen. Oder aber während eines schönen Erlebnisses: im Urlaub, in einem tollen Konzert oder bei einer freudigen Familienfeier.

Wie möchtest du beerdigt werden? Wie soll deine Trauerfeier zelebriert werden?

Ich tendiere da zur ganz klassischen Form: im Sarg, in einer (Familien)Gruft mit einem schönen Stein und vielen Blumen. Es gibt heute so “gruselige” Grabstätten, so unpersönlich, so etwas finde ich ganz schrecklich! Meine Lieben sollen doch gern zu mir ans Grab kommen und sich an mich erinnern! Es wäre schön, wenn meine Freundinnen und mein Mann die Feier mitgestalten würden und meine Kinder und/oder Enkel musizieren würden.

Hast du Vorstellungen über ein Danach z.B. Reinkarnation? oder von einer anderen Welt/Anderswelt/Unterwelt/Himmel/Hölle o.ä.?

Es wäre schön, wenn noch etwas käme! Ich finde die Vorstellung sehr beängstigend, wenn dann wirkllich alles vorbei wäre. Was genau, kann ich mir nicht vorstellen, aber vielleicht ist da eine schöne Landschaft und man trifft seine Lieben wieder ...

Katharina

Wie stehst du zum Thema Tod?

Der Tod ist für mich Ende und Anfang – also: kein endgültiges Ende. Ein Mensch hat ja schließlich Zeichen hinterlassen. Ich habe da eher christliche Vorstellungen.

Hast du Vorstellungen vom Tod? (Person/Figur/Skelett o.ä.)

Nein, eher abstrakt, vielleicht amorph. Es ist eher ein Begriff.

Hast du Erfahrungen mit dem Tod - wenn ja: Welche? - Hattest du schon mal Todesangst?

Als Ärztin hatte ich beruflich schon mehrfach damit zu tun und ich habe auch bereits Menschen in den Tod begleitet. Eine gute Freundin von mir ist z.B. kürzlich verstorben (stockt einen Moment). Durch Corona hat sich mein Blick darauf auch verändert: ich gehe reflektierter damit um als früher.

Was möchtest du noch machen/erleben/verwirklichen bevor du stirbst?

Ich habe da schon meine “Bucket-List” ... ich möchte noch eine spezielle berufliche Fortbildung machen und eventuell sogar noch einen Studienabschluss.

Was würdest du tun, wenn du erführest, dass du nur noch wenige Wochen zu leben hast?

Ich würde Menschen kontaktieren, die mir nahe stehen, Dinge sagen, die ich nie gesagt habe und ihnen Gelegenheit geben das Gleiche zu tun.

Was bleibt von dir, wenn du stirbst (Immaterielles)? Woran wird man sich erinnern? - Was ist dein "Vermächtnis"? Was möchtest du anderen mit auf den Weg geben?

Ich hoffe, man behält mich als gute Freundin in Erinnerung, als jemand, an den man sich gern erinnert.

“Macht was aus Eurem Leben!” “Verwirklicht eure Träume!”

Wie möchtest du sterben/denkst du übers Sterben nach/wie denkst du über deinen eigenen Tod?

Ich hoffe, ohne Schmerzen zu sterben und dass ich Zeit zum vorbereiten habe! Und dass ich in einer Umgebung sterben kann, in der ich mich wohl fühle!

Wie möchtest du beerdigt werden? Wie soll deine Trauerfeier zelebriert werden?

Ich möchte eine Feuerbestattung – eine Seebestattung. Die Trauerfeier soll eine Erinnerungsfeier an mich sein, auf der das Leben gefeiert wird. Es wäre schön, wenn jeder etwas sagen würde. Es soll Musik geben und “bunt” sein. Nicht laut, aber sehr lebendig!

Hast du Vorstellungen über ein Danach z.B. Reinkarnation? oder von einer anderen Welt/Anderswelt/Unterwelt/Himmel/Hölle o.ä.?

Ich glaube an den Himmel, einen metaphysischen Ort, der nicht näher bestimmbar ist. Die Seele entweicht aus dem Körper und trifft andere Seelen wieder. Ich glaube, dass die Seelen auf uns herabschauen und uns beeinflussen können, Kontakt aufnehmen können. z.B. durch Gebete oder Séancen. Es müssen keine formalen Dinge sein wie ein festes Ritual, dies könnte auch spontan geschehen.

Interview mit GP (1).MP3
Interview mit Rico (1).MP3
Interview mit Ingrid & Linda (1).MP3
Interview mit Dagmar (1).MP3
Interview mit Bettina (1).MP3
Interview mit BeDiana (1).MP3
Interview mit Brigitte (1).MP3
Interview mit Ulle (1).MP3